Beispiel · Widerrufsformular
Der Widerruf kommt per Formular, die Ware per Rücksendung.
Seit April 2026 bringt Shopware ein Online-Widerrufsformular mit, den Knopf „Vertrag widerrufen“ im Footer. Es nimmt die Erklärung an und schickt zwei E-Mails. Was danach mit der Ware passiert, regelt die Rücksendung.
Die Frage
Was passiert nach Shopwares Widerrufsformular mit der Ware, und wie kommt die Kundin zu ihrem Label?
Die Ausgangslage
Ein Shop für Kaffee und Zubehör hat das Widerrufsformular eingeschaltet. Nina Wolf aus Heidelberg hat am 2. November eine Siebträgermaschine für 449,00 € und zwei Tassen-Sets bestellt, ohne Kundenkonto. Am 4. November widerruft sie den Kauf der Maschine über „Vertrag widerrufen“.
- Bestellung 12047, als Gast bestellt, E-Mail-Adresse nina.wolf@example.com
- Widerruf für die Siebträgermaschine, die Tassen behält sie
- Im Shop: Seite „Widerrufsformular“ zugewiesen, Knopf „Vertrag widerrufen“ im Footer an
Was Shopwares Formular tut
Der Knopf „Vertrag widerrufen“ und das Formular „Widerruf“
Das Formular gehört zu Shopware, nicht zum Plugin. Nina füllt E-Mail-Adresse und Vertragsnummer aus, die Bestellnummer, und schreibt dazu, was sie widerruft. Shopware schickt ihr eine Bestätigung und dem Shop die E-Mail „Widerrufsantrag erhalten“ mit allen Angaben.
Der Knopf Vertrag widerrufen steht im Footer, wenn die Seite zugewiesen und der Schalter in den Grundeinstellungen an ist.
Die Vertragsnummer ist ein freies Textfeld; Shopware prüft sie nicht gegen die Bestellungen.
Im Kommentar steht, welche Produkte gemeint sind.
Widerruf bestätigen schickt das Formular ab.
Aus dem Widerruf wird eine Rücksendung
Weg 1: Nina legt die Rücksendung selbst an
Das Team antwortet auf die E-Mail mit dem Link /ruecksendung?orderNumber=12047. Nina gibt ihre E-Mail-Adresse ein, sieht ihre Bestellung und legt die Rücksendung für die Maschine an, mit Grund, Versand und Label wie jeder Kunde. Wie das ohne Konto geht, zeigt das Beispiel Retoure ohne Kundenkonto.
Nach der Anmeldung führt Neue Rücksendung anlegen ins Formular.
Weg 2: Das Team legt die Rücksendung an
Schneller für Nina: Das Team öffnet Bestellung 12047, legt im Reiter „Rücksendungen“ die Rücksendung für die Maschine an und schickt das DHL-Label gleich per E-Mail mit. Die Nachricht nennt den Widerruf; Nina muss nichts mehr ausfüllen.
Nur die Siebträgermaschine ist angehakt, mit „Geld zurück“.
Label per E-Mail an den Kunden schickt das DHL-Label in einer eigenen E-Mail.
Kunden per E-Mail informieren schickt „Rücksendung angelegt“ mit der Nachricht an Nina.
Danach läuft alles wie bei jeder Rücksendung: Paket da, prüfen, erstatten. Wie das Anlegen im Admin im Einzelnen geht, zeigt Anlegen im Admin.
Die Widerrufsbelehrung im Formular des Plugins
Ein Punkt der Checkliste kann an die Widerrufsbelehrung erinnern
Mit „Checkliste bestätigen lassen“ bestätigt der Kunde vor dem Absenden jeder Rücksendung die Punkte deiner Checkliste, etwa „Ja, ich habe die Widerrufsbelehrung gelesen“. Die Frage steht als reiner Text; einen Link entfernt das Plugin beim Speichern, die Belehrung selbst verlinkst du wie gewohnt im Footer. Die Punkte pflegst du unter Abläufe › Checkliste, beschrieben unter Listen.
Jeder Punkt ist Pflicht und braucht einen Haken, bevor die Rücksendung abgeht.
Die Einstellungen dazu
So findest du sie in der Konfiguration (Bestellungen › Rücksendungen › Seitenmenü System › Einstellungen):
Karte Rücksendung anlegen › Checkliste bestätigen lassenVor dem Absenden bestätigt der Kunde im Abschnitt „Bestätigung“ des Formulars jede Frage der Checkliste, etwa „Ware vollständig verpackt?“. Aus: kein Abschnitt.
Karte Seiten für Kunden › SEO-AdresseEigene Adresse für die Anmeldung zu den Rücksendungen mit Bestellnummer und E-Mail-Adresse oder PLZ; sie führt auf die Adresse der Erweiterung und gilt für jede Sprache ohne eigene Adresse. Mit ?orderNumber= ist die Bestellnummer schon eingetragen, etwa als Link in der Bestellbestätigung: /ruecksendung?orderNumber={{ order.orderNumber }}
Beispiel: ruecksendung
Häufige Fragen
Was ist das Widerrufsformular von Shopware?
Seit April 2026 bringt Shopware ein Online-Widerrufsformular mit: eine Seite „Widerrufsformular“ mit dem Formular „Widerruf“ und den Knopf „Vertrag widerrufen“ im Footer. Es schickt dem Kunden eine Bestätigung und dem Shop eine E-Mail mit den Angaben.
Legt das Widerrufsformular eine Rücksendung an?
Nein. Shopware speichert den Antrag nicht und kennt keine Produkte. Die Rücksendung legt der Kunde danach selbst an, oder das Team legt sie im Admin an der Bestellung an.
Brauche ich das Plugin, wenn ich das Widerrufsformular nutze?
Das Formular nimmt nur die Erklärung an. Label, Rücksendeschein, Prüfung, Bestand, Erstattung und die E-Mails zum Stand der Rücksendung kommen vom Plugin.
Wie schicke ich dem Kunden nach dem Widerruf ein Label?
Am schnellsten legt das Team die Rücksendung im Admin an der Bestellung an, mit Label und „Label per E-Mail an den Kunden“. Der Kunde bekommt das Label in einer eigenen E-Mail.
Kann der Kunde nach dem Widerruf selbst eine Rücksendung anlegen?
Ja, im Kundenkonto oder ohne Konto über die Anmeldung zur Bestellung mit Bestellnummer und E-Mail-Adresse. Ein Link mit ?orderNumber= trägt die Nummer schon ein.
Kann ich im Rücksendeformular auf die Widerrufsbelehrung hinweisen?
Ja, mit einem Punkt der Checkliste, die der Kunde vor dem Absenden bestätigt, wenn „Checkliste bestätigen lassen“ eingeschaltet ist. Der Punkt steht als reiner Text; einen Link nimmt er nicht auf.
Weitere Beispiele
Probier es im Demoshop aus.
Im Demoshop siehst du Kundenkonto und Administration fertig eingerichtet. Das Handbuch zeigt jede Einstellung.